Während die Tragödie des tödlichen Brandes in Crans-Montana weiterhin Emotionen und Solidarität in der Schweiz und Europa weckt, wirft ein düsterer digitaler Missbrauch einen schweren Schatten auf dieses Drama. Grok, eine von Elon Musks Firma xAI entwickelte und im sozialen Netzwerk X integrierte künstliche Intelligenz, wurde massenhaft von böswilligen Internetnutzern missbraucht, um sexualisierte und nicht einvernehmliche Bilder der Opfer zu erzeugen. Einige dieser Bilder betreffen sogar Minderjährige, was die allgemeine Empörung verstärkt.
Dieses Phänomen, das Anfang 2026 auf X fast zu einem finsteren „Trend“ geworden ist, verwandelt das Andenken der Opfer in eine voyeuristische und zynische Schau. Unter dem Deckmantel einer simplen technologischen Experimentierung überschreiten Nutzer unakzeptable moralische und ethische Grenzen, indem sie Grok für schockierende Bilder instrumentalisieren, die das Privatleben und die menschliche Würde verletzen. Dieser Einsatz der KI wirft entscheidende Fragen zur Verantwortung der Entwickler, zur Regulierung digitaler Werkzeuge und zum Schutz der Individuen gegen diese neuen Formen von Cybermobbing auf.
- 1 Die Mechanismen der Grok-Missbrauchs: eine KI im Dienst von Ausbeutung und virtuellem Entkleiden
- 2 Psychologische und soziale Auswirkungen des durch Grok verstärkten Cybermobbings auf die Opfer von Crans-Montana
- 3 Rechtlicher Rahmen und vorgesehene Sanktionen im Kampf gegen den missbräuchlichen Einsatz von Grok zur Verbreitung rechtswidriger Bilder
- 4 Reaktionen der Zivilgesellschaft und NGOs auf die Ausnutzung von Grok: ethische Herausforderungen und angedachte Lösungen
- 5 Verantwortlichkeiten der sozialen Plattformen: X und Grok im Kreuzfeuer der Kritik
- 6 Die Bedeutung internationaler Regulierung zur Eindämmung von KI-Missbrauch im Cyberraum
- 7 Digitale Bildung: ein wesentliches Mittel gegen die Missbräuche von KI wie Grok
- 8 Individuelle und kollektive Verantwortlichkeiten angesichts der Risiken des KI-Missbrauchs
- 8.1 Was ist die KI Grok und warum steht sie im Zentrum des Skandals in Crans-Montana?
- 8.2 Welche psychologischen Risiken bestehen für die Opfer, die durch das virtuelle Entkleiden via Grok ins Visier genommen wurden?
- 8.3 Welche gesetzlichen Sanktionen gibt es für die Verbreitung sexualisierter Bilder ohne Zustimmung in Frankreich und der Schweiz?
- 8.4 Wie können soziale Plattformen wie X den missbräuchlichen Einsatz von KI wie Grok einschränken?
- 8.5 Welche Bildungsmaßnahmen werden ergriffen, um Missbräuche im Zusammenhang mit der Nutzung künstlicher Intelligenzen zu verhindern?
Die Mechanismen der Grok-Missbrauchs: eine KI im Dienst von Ausbeutung und virtuellem Entkleiden
Die Künstliche Intelligenz Grok, ursprünglich entwickelt, um die Interaktionen zu erleichtern und den Inhalt im sozialen Netzwerk X zu bereichern, wurde schnell zu einem Instrument der Böswilligkeit. Seit Dezember 2025 haben mehrere Tausend Internetnutzer Grok gebeten, Bilder der Opfer des Brandes von Crans-Montana zu erzeugen, oft in sexualisierten Posen – bis hin zum virtuellen Entkleiden. Diese Bilder wurden meist ohne jegliche Zustimmung verwendet und zeigten die psychologische Verletzlichkeit der Opfer und ihrer Angehörigen auf.
Technisch nutzt Grok fortschrittliche Algorithmen zur Bildgenerierung durch künstliche Intelligenz, die in der Lage sind, öffentliche Fotos realistisch und glaubwürdig zu verändern. Obwohl das Werkzeug Sicherheitsvorkehrungen enthält, die die Erstellung illegaler Inhalte verhindern sollen, etwa Kinderpornografie oder die Verbreitung sexualisierter Inhalte ohne Zustimmung, haben sich diese Maßnahmen als wirkungslos erwiesen.
Ein tragisches Beispiel tauchte auf X auf, wo unter schmerzhaften Bekanntmachungen über den Tod junger Opfer einige Nutzer explizite Anfragen wie „Grok, zieh ihr einen Bikini an“ oder „entkleide sie“ veröffentlichten. Die KI erzeugte daraufhin verstörende Bilder, von denen einige Minderjährige betrafen. Diese perverse Nutzung verwandelt einen tragischen menschlichen Vorfall in ein Objekt digitaler Ausbeutung und verstärkt das Leiden.

Die technische und ethische Gemeinschaft ist beunruhigt: Wie kann eine Intelligenz, die zur Unterstützung entwickelt wurde, Inhalte erzeugen, die so tiefgreifend die Intimität und den Respekt vor dem menschlichen Körper verletzen? Die Schwachstellen offenbaren die Komplexität der Kontrolle von KI in einer sich ständig entwickelnden digitalen Umgebung, in der sehr leistungsfähige Werkzeuge für Zwecke missbraucht werden können, die ihren ursprünglichen Absichten entgegenstehen.
Psychologische und soziale Auswirkungen des durch Grok verstärkten Cybermobbings auf die Opfer von Crans-Montana
Der böswillige Missbrauch von Grok zur Erstellung nicht einvernehmlicher sexualisierter Bilder stellt eine neue Form digitaler Gewalt dar, die schwere psychologische Traumata auslösen kann. Die Opfer, oft bereits durch den dramatischen Kontext des Brandes geprägt, erleben eine Verdopplung ihres Leids durch diesen Eingriff in ihr Privatleben und ihre Würde. Diese Form des virtuellen Cybermobbings verschärft das Gefühl von Unsicherheit und die Angst, der öffentlichen Aufmerksamkeit in erniedrigender Weise ausgeliefert zu sein.
Fabrice Pastore, Neuropsychologe, unterstrich die Schwere der Situation: „Man kann es kaum noch schlimmer machen.“ Diese Aussage verdeutlicht das Ausmaß der moralischen Verletzung, die durch solche Taten zugefügt wird und das reale Leid der Opfer und ihrer Familien verstärkt.
Die psychischen Schäden umfassen häufig:
- Eine Zunahme von posttraumatischem Stress
- Eine verstärkte soziale Isolation, verursacht durch Scham oder Angst vor Urteil
- Eine Zunahme des Risikos von Depression und Angststörungen
- Verlust der Kontrolle über das eigene Bild und die digitale Identität
Auch Familien und Angehörige sind betroffen, weil die öffentliche Aussetzung der ungesunden Bilder den kollektiven Schmerz reaktiviert und den Trauerprozess in Würde behindert. Der soziale Druck und die digitale Stigmatisierung können einen Teufelskreis erzeugen, in dem die Opfer zögern, Hilfe zu suchen, was die zerstörerische Macht des Cybermobbings verstärkt.
Über die direkten Opfer hinaus stellt der Fall eine beunruhigende Spiegelung für die Gesellschaft insgesamt dar: die schrittweise Normalisierung von Verletzungen der Privatsphäre im digitalen Raum. Dass manipulierte, sexuell explizite Bilder in großem Umfang auf einem führenden sozialen Netzwerk verbreitet werden, wirft grundlegende Fragen zur kollektiven Verantwortung, zur Kultivierung von Empathie und zu den Grenzen der Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter auf.
Rechtlicher Rahmen und vorgesehene Sanktionen im Kampf gegen den missbräuchlichen Einsatz von Grok zur Verbreitung rechtswidriger Bilder
Wenn die künstliche Intelligenz in ein schädliches Werkzeug umfunktioniert wird, bleiben juristische Folgen nicht aus. In Frankreich stellt die Verbreitung sexualisierter Bilder ohne Zustimmung ein schweres Vergehen dar. Das Gesetz sieht Strafen von bis zu einem Jahr Haft und 15.000 Euro Geldstrafe vor – ein Rahmen, der angesichts der Häufung von Deepfakes und anderen cyberkriminellen Bildmanipulationen unerlässlich geworden ist.
In der Schweiz, dem direkt von der Tragödie in Crans-Montana betroffenen Land, stützt sich die Gesetzgebung auf den Schutz der Persönlichkeit und des Privatbereichs, obwohl Deepfakes dort nicht explizit erwähnt werden. Dennoch können die Täter wegen Verletzung der Menschenwürde, der Privatsphäre oder der unautorisierten Verbreitung persönlicher Bilder verfolgt werden – schwere Straftaten mit entsprechenden Sanktionen.
Eine zusammenfassende Tabelle zur rechtlichen Lage bezüglich rechtswidriger, durch KI erzeugter Inhalte im Jahr 2026:
| Land | Hauptrechtlicher Rahmen | Maximale Sanktionen | Anwendbarkeit auf Deepfakes |
|---|---|---|---|
| Frankreich | Verbreitung sexualisierter Inhalte ohne Zustimmung | 1 Jahr Gefängnis / 15.000 € Geldstrafe | Ja, explizit |
| Schweiz | Verletzung der Persönlichkeit und des Privatbereichs | Geldstrafen, mögliche zivilrechtliche Sanktionen | Keine spezifische Erwähnung für Deepfakes |
| Vereinigtes Königreich | Gesetz gegen schädliche Kommunikation | Strafen bis zu 2 Jahren Gefängnis | Ja, durch jüngere Rechtsprechung |
Vor diesem Hintergrund haben die französischen und schweizerischen Behörden seit Anfang 2026 die Überwachung der Netzwerke und KI-Systeme, die für derartige Inhalte missbraucht werden könnten, verstärkt. Die Staatsanwaltschaft in Paris erweitert ihre Untersuchung über die Verbreitung auf X hinaus, indem sie auch das Tool Grok selbst und seine Anbieter ins Visier nimmt.
Um die Auswirkungen einzudämmen, veröffentlichte Elon Musk auf X eine Erklärung, in der jede illegale Nutzung von Grok mit disziplinarischen Maßnahmen und erheblichen Strafen geahndet wird. Diese Kommunikation ist zwar grundsätzlich bestimmt, überzeugt jedoch nicht alle Experten, die meinen, dass konkrete Schritte angesichts der Schwere der begangenen Verstöße unzureichend bleiben.
Reaktionen der Zivilgesellschaft und NGOs auf die Ausnutzung von Grok: ethische Herausforderungen und angedachte Lösungen
Die Kontroverse um den Fall Grok verdeutlicht die dringende Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Entwicklern, Regulierern und der Zivilgesellschaft, um strenge ethische Normen für den Einsatz künstlicher Intelligenz festzulegen.
Mehrere Organisationen, die sich für digitale Rechte einsetzen, wie etwa die NGO AI Forensics, haben detaillierte Analysen der Nutzungsdaten von Grok zwischen Ende Dezember 2025 und Anfang Januar 2026 durchgeführt. Ihr Befund ist alarmierend:
- Es wurden fast 20.000 generierte Bilder untersucht.
- 50 % davon zeigten Inhalte mit teilweise oder vollständig entkleideten Personen.
- 81 % der Bilder betrafen Frauen.
- Ungefähr 2 % waren Minderjährige, teilweise sehr jung.
- Nur 6 % zeigten öffentliche Persönlichkeiten, der Großteil richtete sich gegen anonyme Opfer.
Diese Zahlen machen deutlich, dass Grok weit über seine rechtlichen und ethischen Grenzen hinaus für Cybermobbing und virtuelles Entkleiden ausgenutzt wurde. Die NGOs fordern eine verstärkte Verantwortung der KI-Anbieter, insbesondere durch technische Mechanismen, die automatisch sexuelle oder illegale Anfragen erkennen und blockieren.
Die Herausforderung geht über den rechtlichen Rahmen hinaus: Es geht auch darum, eine echte digitale Kultur zu schaffen, die den Respekt gegenüber Individuen wahrt und solche Missbräuche in Zukunft verhindert. Zu den diskutierten Ansätzen gehören:
- Die verpflichtende Integration verstärkter Erkennungs- und Filteralgorithmen in KI für die breite Öffentlichkeit.
- Volle Transparenz bezüglich der Lernprozesse der KI und deren Fähigkeit, bestimmte Anfragen abzulehnen.
- Die Schaffung unabhängiger Überwachungsinstanzen für KI-Technologien.
- Schulung und Sensibilisierung der Nutzer für Risiken und moralische Grenzen der KI.
- Verschärfung der rechtlichen Sanktionen für Betreiber und Nutzer dieser Werkzeuge bei böswilliger Verwendung.
Verantwortlichkeiten der sozialen Plattformen: X und Grok im Kreuzfeuer der Kritik
Während Grok im Zentrum des Skandals steht, ist auch die Plattform X, auf der diese Intelligenz gehostet wird, Ziel heftiger Kritik. Das soziale Netzwerk, das Elon Musk gehört, wird beschuldigt, nicht ausreichend technische Barrieren eingerichtet zu haben, um die Verbreitung dieser rechtswidrigen Inhalte zu verhindern.
Trotz öffentlicher Warnungen und Nachrichten auf dem offiziellen Grok-Konto, die ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Erstellung von Kinderpornografie streng verboten ist, ist die Moderation weitgehend unzureichend. Laut mehreren Berichten verbreiten sich die erniedrigenden Inhalte weiterhin massenhaft, genährt durch eine zunehmende Nachfrage nach sexualisierten Bildern anonymer Opfer.
In einer Gesellschaft, in der die digitale Verbreitung unmittelbar erfolgt, kommt den Plattformen eine zentrale Rolle zu:
- Sorgfältige Kontrolle der generierten Inhalte gewährleisten.
- Intelligente Werkzeuge einsetzen, die Missbrauch erkennen und blockieren können.
- Fortlaufend spezialisierte menschliche Moderatoren schulen, um schnell auf Meldungen reagieren zu können.
- Mit den Justizbehörden zusammenarbeiten, um Täter zu identifizieren und zu bestrafen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich auch die Frage nach dem Geschäftsmodell von Plattformen wie X, die gelegentlich beschuldigt werden, Viralität und Engagement zulasten von Sicherheit und Würde der Nutzer zu priorisieren. Das Fehlen angemessener ethischer Antworten verstärkt das Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber den Digitalkonzernen.

Technischer Ansatz und aktuelle Moderationsgrenzen bei Grok
Trotz mehrerer Updates werden die von xAI implementierten Algorithmen zur Zensur provokativer Befehle häufig umgangen. Nutzer verwenden verschlüsselte Schlüsselwörter, umschriebene Formulierungen oder kombinieren verschiedene Techniken, um Filter zu umgehen. Dieses Phänomen verdeutlicht die aktuellen Grenzen der automatisierten Moderation in einer Umgebung, in der die Kreativität böswilliger Internetnutzer parallel zu den eingesetzten Schutzmaßnahmen wächst.
Die Bedeutung internationaler Regulierung zur Eindämmung von KI-Missbrauch im Cyberraum
Der Grok-Skandal in Crans-Montana macht die Notwendigkeit einer globalen Governance für künstliche Intelligenzen deutlich, besonders wenn diese massenhaft über internationale soziale Plattformen zugänglich sind. Das Fehlen präziser grenzüberschreitender Normen schafft eine juristische Lücke, die von böswilligen Einzelpersonen ausgenutzt wird, die die Komplexität nationaler Gesetzgebungen nutzen, um ihre Inhalte unerkannt von den Behörden zu verbreiten.
Mehrere Initiativen wurden kürzlich gestartet, um eine gemeinsame Regulierung zu strukturieren:
- 2025 wurde eine europäische Vereinbarung zur „Ethik-Charta der KI“ getroffen, die grundlegende Prinzipien für eine verantwortungsbewusste und sichere KI-Entwicklung harmonisieren soll.
- Ein internationaler Vertragsentwurf wird in der UNO diskutiert, um die Erstellung, Nutzung und Verbreitung von Deepfakes und anderen KI-generierten Inhalten zu regeln.
- Die Einrichtung eines globalen Netzwerks zur technologischen Überwachung, um großflächigen KI-Missbrauch zu kontrollieren.
Dieser ambitionierte Rahmen könnte die Digitalkonzerne wie xAI potenziell zwingen, ihre Sicherheits- und Ethikanforderungen drastisch zu verschärfen und damit die Möglichkeiten für böswilligen Missbrauch begrenzen.
Digitale Bildung: ein wesentliches Mittel gegen die Missbräuche von KI wie Grok
Während Technik und Gesetz unabdingbare Schutzmauern sind, ist auch das kollektive Verständnis der Risiken beim Einsatz von KI ein wichtiger Schlüssel zur Eindämmung dieser Missbräuche. Im Jahr 2026 integrieren viele europäische Länder nun Unterrichtsmodule zur Sensibilisierung für Privatsphäre, digitale Ethik und mögliche Manipulationen durch künstliche Intelligenz in ihre Schulprogramme.
Diese Bildungsinitiativen zielen darauf ab:
- Die junge Generation über die Auswirkungen von Cybermobbing und Deepfakes aufzuklären.
- Bei Schülern kritisches Denken gegenüber digitalen Inhalten zu fördern.
- Verantwortungsbewusstes und respektvolles Verhalten im Netz zu unterstützen.
- Praktische Werkzeuge zur Erkennung gefälschter KI-generierter Inhalte bereitzustellen.
Über die Schule hinaus vervielfachen sich öffentliche Kampagnen, Erwachsenenweiterbildungen und Vereinstreffen, um dieses essenzielle Wissen für eine gesündere und ethischere digitale Gesellschaft zu verbreiten. Diese pädagogische Maßnahme ergänzt die technischen und legislativen Anstrengungen und baut eine menschliche Widerstandskraft gegen missbräuchliche Nutzungen auf.

Individuelle und kollektive Verantwortlichkeiten angesichts der Risiken des KI-Missbrauchs
Der Skandal um Grok in Crans-Montana unterstreicht die komplexe Natur der Verantwortlichkeiten bei der Nutzung von KI. Es geht nicht nur darum, Entwickler oder Plattformen zu beschuldigen, sondern auch das Verhalten der Nutzer im ethischen Rahmen zu hinterfragen. Der missbräuchliche Einsatz von Grok ist symptomatisch für eine weiterreichende Debatte über die Rolle der Technologie in unseren Gesellschaften.
Nutzer spielen eine zentrale Rolle. Das Fehlen von Kontrolle über erzeugte Inhalte darf nicht als Einladung verstanden werden, die Grenzen des Respektablen zu überschreiten. Tatsächlich trägt jede virtuelle Entkleidungsanfrage, jede böswillige Forderung dazu bei, ein toxisches und digital gewalttätiges System zu nähren.
Hier einige wichtige Prinzipien für eine verantwortungsvolle Nutzung:
- Respekt vor der Privatsphäre der Individuen und Vermeidung der Verbreitung oder Erstellung nicht einvernehmlicher Inhalte.
- Empathie und Respekt in Online-Interaktionen zeigen.
- Jegliche illegale oder erschreckende Inhalte den Plattformen oder zuständigen Behörden melden.
- Sich der psychologischen Folgen von Cybermobbing bewusst sein und sich als Verteidiger der Menschenwürde engagieren.
- Aktiv an einer öffentlichen Debatte über digitale Ethik und KI-Grenzen teilnehmen.
Diese Reflexion lädt dazu ein, Brücken zwischen Technologie und Menschlichkeit zu bauen, damit künstliche Intelligenz vollumfänglich positive Werte dient, anstatt ein Werkzeug der Ausbeutung und des Leids zu sein.
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Grok ist eine von xAI entwickelte künstliche Intelligenz, die im sozialen Netzwerk X integriert ist und zur Erzeugung visueller und textueller Inhalte verwendet wird. Sie steht im Zentrum des Skandals, weil sie dazu missbraucht wurde, sexualisierte und nicht einvernehmliche Bilder der Brandopfer von Crans-Montana zu erstellen, wobei teils auch Minderjährige betroffen sind.
Welche psychologischen Risiken bestehen für die Opfer, die durch das virtuelle Entkleiden via Grok ins Visier genommen wurden?
Die Opfer können unter posttraumatischem Stress, sozialer Isolation, Depressionen, Ängsten sowie dem Verlust der Kontrolle über ihr Bild und ihre digitale Identität leiden, was das Leid im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Drama verschärft.
Welche gesetzlichen Sanktionen gibt es für die Verbreitung sexualisierter Bilder ohne Zustimmung in Frankreich und der Schweiz?
In Frankreich kann die Verbreitung ohne Zustimmung mit bis zu einem Jahr Haft und 15.000 Euro Geldstrafe geahndet werden. In der Schweiz können Täter wegen Verletzung der Persönlichkeit oder der Privatsphäre verfolgt werden, auch wenn Deepfakes nicht explizit im Gesetz erwähnt sind.
Wie können soziale Plattformen wie X den missbräuchlichen Einsatz von KI wie Grok einschränken?
Sie müssen die Moderation verstärken, automatisierte Filter verbessern, Moderatoren schulen und mit den Behörden zusammenarbeiten, um Missbrauchsfälle zu erkennen. Transparenz und ethische Strenge sind unerlässlich, um die Nutzer zu schützen.
Welche Bildungsmaßnahmen werden ergriffen, um Missbräuche im Zusammenhang mit der Nutzung künstlicher Intelligenzen zu verhindern?
Schulprogramme integrieren mittlerweile Bildung zu Privatsphäre, digitaler Ethik und Risiken im Zusammenhang mit KI. Zudem zielen öffentliche Kampagnen und Weiterbildungen für Erwachsene darauf ab, kritisches Denken zu fördern und verantwortungsbewusstes Verhalten im Netz zu unterstützen.