Während die von künstlicher Intelligenz vorangetriebene digitale Revolution die Weltwirtschaft tiefgreifend verändert, steht China heute an vorderster Front der daraus resultierenden Umbrüche. Dieses Land, das lange Zeit für seine industrielle Stärke und schnelles Wachstum stand, ist nun mit einer radikalen Veränderung seines Arbeitsmarktes konfrontiert. Die beschleunigte Automatisierung und die massive Einführung von KI schwächen einen großen Teil seiner traditionellen Arbeitsplätze, wodurch eine spürbare Unsicherheitsstimmung unter den Beschäftigten entsteht. Dieses Phänomen hat bereits konkrete Auswirkungen: Chinesische Unternehmen reduzieren ihre Belegschaften, passen ihre Rekrutierungsstrategien an, und junge Absolventen tun sich schwer, ihren Platz in diesem neuen Umfeld zu finden.
Angesichts dieser sehr besorgniserregenden Situation stellt sich für Frankreich die Frage: Ist auch das Land denselben Risiken durch den Aufstieg der künstlichen Intelligenz ausgesetzt? Wenn der französische Arbeitsmarkt heute noch verschont zu sein scheint, könnten die ersten alarmierenden Signale aus China durchaus eine weltweite Schockwelle ankündigen – eine Warnung für die europäischen Volkswirtschaften und darüber hinaus. Frankreich, ein Land mit einem dichten Industrie- und Dienstleistungssektor, muss diese Veränderungen aufmerksam verfolgen und gleichzeitig geeignete Antworten vorbereiten, um seine berufliche Zukunft zu sichern.
- 1 Die drastischen Veränderungen des Arbeitsmarktes in China durch künstliche Intelligenz
- 2 Die chinesischen Strategien zur Bewältigung der Auswirkungen von KI auf Arbeit und Beschäftigung
- 3 Vergleich der Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt in China und Frankreich
- 4 Auswirkung von KI auf die berufliche Zukunft chinesischer Beschäftigter: Ein Modell, das Frankreich zum Nachdenken bringt
- 5 Risiken für Frankreich angesichts des Aufstiegs der KI: Lektionen aus China
- 6 Welche Sektoren sind am stärksten von Arbeitsplatzverlusten durch KI in China und Frankreich betroffen?
- 7 Wie kann berufliche Weiterbildung ein Hebel im Angesicht der neuen KI-Ära sein?
- 8 Zukunftsperspektiven: Ein Gleichgewicht zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz finden
- 8.1 Was sind die Hauptursachen für den Arbeitsplatzverlust durch KI in China?
- 8.2 Ist Frankreich bereit, den Auswirkungen von KI auf seinen Arbeitsmarkt zu begegnen?
- 8.3 Welche Sektoren sind in Frankreich und China am stärksten von Automatisierung betroffen?
- 8.4 Wie passen sich chinesische Beschäftigte an die digitale Revolution an?
- 8.5 Welche Lehren kann Frankreich aus der chinesischen Erfahrung mit KI ziehen?
Die drastischen Veränderungen des Arbeitsmarktes in China durch künstliche Intelligenz
Seit mehreren Jahren etabliert sich China als führend in der Entwicklung und Integration von KI in seine Industrien. Diese Technologie in China beschränkt sich nicht mehr nur auf Forschung, sondern erstreckt sich nun auf Produktion und Dienstleistungen und gestaltet viele Funktionen vollständig neu. Anders als in Europa, wo die Diskussion oft hypothetisch bleibt, ist die Auswirkung von KI auf die Beschäftigung in China eine greifbare Realität, die von den Beschäftigten täglich erlebt wird.
Ein eindrucksvolles Beispiel findet sich im Softwareentwicklungssektor. Heute wird mehr als die Hälfte des intern von manchen Unternehmen produzierten Codes von KI-Algorithmen generiert oder unterstützt. Huawei, der chinesische Technologieriese, gibt an, dass die Automatisierung bereits eine Reduzierung der Arbeitsbelastung der Softwareingenieure um bis zu 30 % ermöglicht und hofft, in den kommenden Jahren eine Reduktion von 70 % zu erreichen. Diese gesteigerte Effizienz führt zu einer Rationalisierung der Belegschaften, da Unternehmen nicht mehr so viele Spezialisten einstellen müssen oder sogar ihre bestehenden Personalbestände verringern.
Die Folgen sind spürbar: Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey rechnen mehr als ein Drittel der Unternehmen im Großraum China mit einem signifikanten Arbeitsplatzverlust durch die Einführung von KI und Automatisierung. Einige planen sogar, ihre Belegschaften bereits im folgenden Jahr um mehr als 10 % zu reduzieren. Dieses Phänomen steht im Zusammenhang mit einer allgemeineren wirtschaftlichen Abschwächung, die durch sektorale Krisen wie im Immobilienbereich und internationale Sanktionen verschärft wird, doch die KI stellt einen wichtigen Auslöser in dieser Dynamik dar.
Das Profil der betroffenen Beschäftigten verändert sich ebenfalls. Besonders junge Absolventen spüren den Druck: In einem Land, in dem für 2026 fast 12,7 Millionen Neueinsteiger auf den Arbeitsmarkt erwartet werden, wird der Wettbewerb hart. Viele sehen sich mit einer Zunahme von Juniors konfrontiert, die mit KI-Unterstützung arbeiten, was den Wert klassischer Berufserfahrung infrage stellt. Dieses Phänomen stellt in einem System, das lange Zeit die Kompetenzentwicklung und graduelle Karriereverläufe schätzte, eine Zäsur dar, und man beobachtet bereits eine zunehmende Prekarisierung der jungen Erwerbstätigen.

Fallstudie: Frances Xu, vorzeitiges Opfer der digitalen Revolution in China
Frances Xu, eine Frau in den Dreißigern und Marketingdirektorin in Hongkong, veranschaulicht diese Umbrüche gut. Trotz ihrer stabilen Position fühlt sie sich vor den Folgen der Automatisierung nicht sicher. Statt auf eine Personalabbauwelle zu warten, hat Frances beschlossen, ihre Kompetenzen zu diversifizieren. Sie bildet sich derzeit in traditioneller chinesischer Medizin weiter, einem Beruf, der als schwer automatisierbar gilt, in der Hoffnung auf erhöhte Sicherheit gegenüber der technologischen Welle.
Ihr Fall wirft einen wesentlichen Punkt auf: Im Angesicht von KI werden Flexibilität, die Fähigkeit zur Neuorientierung und der Erwerb sogenannter „menschlicher“ oder komplementärer Kompetenzen zur Maschine zu entscheidenden Vorteilen. Allerdings verfügen nicht alle Beschäftigten über dieselben Ressourcen oder Möglichkeiten, sich schnell anzupassen, was zu einer sozialen und beruflichen Kluft führt.
Die chinesischen Strategien zur Bewältigung der Auswirkungen von KI auf Arbeit und Beschäftigung
Angesichts der digitalen Revolution angetrieben durch KI verfolgt China eine doppelte Strategie. Einerseits setzen Unternehmen, oft unterstützt von der Regierung, auf einen „Mensch-Maschine-Kollaborations“-Ansatz, um die negativen Beschäftigungseffekte abzumildern. Andererseits übernehmen die Behörden eine regulatorische Rolle, insbesondere bei der strengen Überwachung von Massenentlassungen, um soziale Instabilität zu vermeiden.
Die starke Beteiligung des Staates am wirtschaftlichen Gefüge ermöglicht eine gestaffelte Reduzierung der Belegschaften und vermeidet so massive Arbeitslosigkeitswellen. Diese feine Steuerung wird begleitet von einem teilweisen Einstellungsstopp in einigen Sektoren – eine vorsichtige Maßnahme, um den chinesischen Arbeitsmarkt nicht weiter zu destabilisieren.
Technologieunternehmen wie Tencent oder Baidu betonen, dass KI nicht zwangsläufig zu einem Arbeitsplatzabbau führt, sondern zu einer Transformation der Berufe. Sie fordern insbesondere eine Neuausrichtung der Beschäftigten auf Tätigkeiten mit hohem Mehrwert oder kreativen Inhalten, die untrennbar mit menschlicher Intelligenz verbunden sind.
Diese Strategie ist nicht ohne Schwächen, denn das Aufkommen der KI bringt Veränderungen in großen Bereichen geringqualifizierter oder repetitiver Tätigkeiten mit sich, wodurch die Verwundbarsten bedroht werden. Das Risiko besteht darin, die Ungleichheiten zu verstärken, insbesondere zwischen technologisch fortgeschrittenen Metropolen und weniger urbanisierten Regionen. Dennoch fördert der Regierungsplan auch die Entwicklung von angepassten beruflichen Ausbildungszweigen, die mittelfristig zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen könnten.
Hier eine Liste der in China bevorzugten Eingriffsschwerpunkte:
- Strenge Überwachung von Massenentlassungen, um soziale Spannungen zu begrenzen
- Förderung der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI in industriellen Prozessen
- Vorübergehender Einstellungsstopp in den am stärksten betroffenen Sektoren
- Umschulung und Kompetenzumorientierung durch kontinuierliche Weiterbildung
- Entwicklung von Arbeitsplätzen im Technologiebereich und in kreativen Industrien

Vergleich der Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt in China und Frankreich
Während China bereits die tiefgreifenden Folgen der Automatisierung erlebt, beobachtet Frankreich das Phänomen aus einiger Distanz. In Frankreich bleibt die Frage der Auswirkungen von KI auf die Beschäftigung weitgehend theoretisch, doch dieser zeitliche Rückstand schließt keineswegs eine ähnliche künftige Anpassung wie in China aus.
Der französische Kontext weist bemerkenswerte Eigenheiten auf. Einerseits ist der Arbeitsmarkt rigider, mit stärkeren sozialen Schutzmechanismen und einem strukturierten sozialen Dialogsystem. Andererseits hat Frankreich oft einen relativen Rückstand bei der Einführung neuer Technologien im Vergleich zu China, insbesondere aufgrund strenger Regulierungen und intensiver öffentlicher Debatten über soziale Risiken.
Dieser Rahmen schützt die Beschäftigten vorübergehend, immunisiert sie jedoch nicht gegen die grundlegende Veränderung durch künstliche Intelligenz. Der aktuelle Befund ist, dass französische Unternehmen schrittweise in KI-Lösungen investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit insbesondere in den Bereichen Industrie, Finanzen und Gesundheit zu erhöhen.
Experten zufolge könnte Frankreich langfristig ähnliche Personalreduzierungen erleben, insbesondere bei gering qualifizierten Tätigkeiten, die am schnellsten automatisiert werden können. Die Herausforderung besteht daher darin, die berufliche Transition durch geeignete öffentliche Politik und gezielte Weiterbildungen frühzeitig zu begleiten, um den menschlichen Vorsprung in einer digitalen Wirtschaft nicht zu verlieren.
Vergleichstabelle der Einflussfaktoren von KI auf die Beschäftigung in China und Frankreich
| Faktoren | China | Frankreich |
|---|---|---|
| Einführung von KI | Sehr schnell und massiv, insbesondere im Tech- und Industriesektor | Progressiv, mit Vorsicht und öffentlichen Debatten |
| Sozialer Schutz | Schwächer, weniger rigide, schnelle Personal Anpassungen | Stark, rigider Arbeitsmarkt, erhöhter Schutz der Beschäftigten |
| Rolle des Staates | Direktes Eingreifen zur sozialen Stabilisierung | Indirektere Regulierung über Gesetzgebung und sozialen Dialog |
| Junge Absolventen | Harter Wettbewerb, Ersatz durch von KI unterstützte Juniorprofile | Zunehmender Druck, aber Integration weiterhin mit Ausbildung möglich |
| Hauptbetroffene Branchen | Technologie, verarbeitende Industrie, Dienstleistungen | Industrie, Finanzen, Gesundheit, Dienstleistungen |
Auswirkung von KI auf die berufliche Zukunft chinesischer Beschäftigter: Ein Modell, das Frankreich zum Nachdenken bringt
Die beschleunigte Einführung von KI-Werkzeugen in China markiert einen bedeutenden Bruch in der Arbeitswelt. Während Automatisierung als Produktivitätshebel gesehen wird, gehen damit reale Bedrohungen für die Arbeitsplatzsicherheit einher, die eine Atmosphäre des Misstrauens bei den Beschäftigten schaffen. Die berufliche Zukunft ist dort nun von Unsicherheit geprägt, was zu einem doppelten Anpassungsprozess und der Suche nach neuen Fähigkeiten anregt.
Zahlreiche Beschäftigte empfinden wachsenden Stress, da sie einen Entlassung wegen eines durch Maschinen verursachten „Verfalls“ ihrer beruflichen Qualifikation befürchten. Dieses Phänomen belastet die Moral und Produktivität und führt zu einer psychologischen Herausforderung, deren langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit am Arbeitsplatz noch wenig erforscht sind. Besonders junge Erwerbstätige, die oft am stärksten vom Wettbewerb mit KI betroffen sind, leiden unter diesem beruflichen Druck.
Manche wenden sich Berufen zu, die als „resistent“ gegen Automatisierung gelten, wie solche im Bereich der persönlichen Dienstleistungen, Gesundheit oder kultureller und kreativer Tätigkeiten. Diese Umorientierung erfordert jedoch eine umfangreiche Weiterbildung, die vor Ort häufig noch unzureichend ist.
Außerdem ist ein Konzentrationsprozess bei den Arbeitsplätzen hin zu hybriden Profilen zu beobachten, die in Symbiose mit KI arbeiten können und sowohl technische als auch menschliche Kompetenzen beherrschen. Diese Entwicklung fordert eine vollständige Überarbeitung der Aus- und Weiterbildungsprogramme mit Fokus auf Flexibilität und lebenslanges Lernen.
Risiken für Frankreich angesichts des Aufstiegs der KI: Lektionen aus China
Frankreich kann die von China gesendeten Warnzeichen nicht ignorieren. Die von künstlicher Intelligenz angetriebene digitale Revolution könnte kurzfristig oder mittelfristig zu einer echten gesellschaftlichen Herausforderung für das Land werden. Die identifizierten Risiken sind vielfältig:
- Zunahme der Ungleichheiten zwischen automatisierbaren und nicht automatisierbaren Jobs;
- Verunsicherung junger Absolventen angesichts verschärften Wettbewerbs durch leistungsfähige KI;
- Belastung der Sozialsysteme und der Arbeitslosenversicherung bei Wellen von Entlassungen;
- Risiko sozialer Spannungen, wenn der Übergang nicht mit wirksamen Begleitmaßnahmen gestaltet wird;
- Rascher Wandel der Arbeitsformen mit zunehmendem Homeoffice und digitalen Plattformen.
Angesichts dieser Herausforderungen muss Frankreich seine öffentliche Politik anpassen, die berufliche Ausbildung stärken und eine für beide Seiten vorteilhafte Mensch-Maschine-Kollaboration fördern. Dies erfordert auch eine inklusive Debatte über den Platz der KI in der Wirtschaft, um eine beunruhigende Eskalation zu vermeiden und allen eine würdige und nachhaltige berufliche Zukunft zu sichern.
Welche Sektoren sind am stärksten von Arbeitsplatzverlusten durch KI in China und Frankreich betroffen?
Die Auswirkung von KI variiert je nach Wirtschaftssektor. Sowohl in China als auch in Frankreich sind bestimmte Tätigkeitsfelder besonders verletzlich, insbesondere solche mit repetitiven oder leicht automatisierbaren Aufgaben. Im chinesischen Kontext ist der Druck besonders hoch in folgenden Branchen:
- Verarbeitende Industrie, wo Robotisierung zunehmend ganze Produktionslinien ersetzt;
- Administrative und Verwaltungsdienste, automatisiert durch KI zur Datenverarbeitung;
- Softwareentwicklung, mit generativen KI-Tools, die die Codeproduktion erleichtern;
- Handel und Logistik, wo Roboter Funktionen in Vorbereitung und Lieferung übernehmen.
In Frankreich beginnen Industrie- und Dienstleistungssektoren ebenfalls, diesen Herausforderungen zu begegnen, mit besonderem Fokus auf:
- Automobil- und Luftfahrtindustrie, zwei Hauptsäulen der industriellen Beschäftigung;
- Finanz- und Bankwesen, wo KI nach und nach klassische Berater ersetzt;
- Gesundheitswesen, insbesondere in administrativen Aufgaben und automatisierter medizinischer Bildgebung;
- Einzelhandel und Großhandel, inmitten digitaler Transformation.
Die folgende Tabelle fasst diese sektoralen Expositionen zusammen und zeigt Ähnlichkeiten wie Unterschiede zwischen beiden Ländern.
| Sektoren | China – Expositionsniveau | Frankreich – Expositionsniveau |
|---|---|---|
| Fertigung und Schwerindustrie | Hoch | Mittel bis hoch |
| Administrative und Managementdienste | Hoch | Mittel |
| Softwareentwicklung | Sehr hoch | Hoch |
| Handel und Logistik | Hoch | Mittel |
| Finanzen und Bankwesen | Mittel | Hoch |
| Gesundheit | Mittel | Mittel bis hoch |

Wie kann berufliche Weiterbildung ein Hebel im Angesicht der neuen KI-Ära sein?
In diesem Kontext technischer und gesellschaftlicher Umwälzungen erweist sich die berufliche Weiterbildung als eines der kraftvollsten Instrumente zur Anpassung der Beschäftigten. In China ist ein Aufstieg zielgerichteter Umschulungsprogramme für Arbeitnehmer zu beobachten, die durch die Automatisierung von einem Arbeitsplatzverlust bedroht sind.
Diese Weiterbildungen konzentrieren sich auf den Erwerb hybrider Kompetenzen, die Beherrschung digitaler Werkzeuge, das Verständnis für künstliche Intelligenz und die Entwicklung unverzichtbarer „menschlicher“ Fähigkeiten wie Kreativität, Kommunikation oder Projektmanagement. Zum Beispiel bieten einige Unternehmen spezielle Ausbildungswege für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter an, bei denen die Beschäftigten lernen, effektiv mit KI in Produktion oder Dienstleistung zu kooperieren.
Frankreich beginnt ebenfalls, seinen Ansatz zu verstärken, indem es auf öffentliche Politik setzt, die die kontinuierliche Aktualisierung von Kompetenzen während der gesamten Berufslaufbahn fördert, etwa durch den persönlichen Weiterbildungskonto (CPF) oder verstärkte Partnerschaften mit der Privatwirtschaft. Allerdings ist Geschwindigkeit und Effizienz dieser Transformation angesichts der schnellen technologischen Einführung noch zu beweisen.
Einige Initiativen verdienen besondere Beachtung:
- Einrichtung von Kompetenzzentren, die auf KI-Ausbildung und die Berufe der Zukunft spezialisiert sind.
- Förderung beschleunigter Umschulungen für die am stärksten betroffenen Sektoren.
- Entwicklung hybrider Schulungsprogramme Mensch-KI zur Optimierung der Arbeitseffizienz.
- Stärkung von individuellen und kollektiven Unterstützungsmaßnahmen für Beschäftigte.
- Förderung des lebenslangen Lernens in allen Tätigkeitsbereichen.
Zukunftsperspektiven: Ein Gleichgewicht zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz finden
Das chinesische Beispiel hat gezeigt, dass Automatisierung nicht nur als Bedrohung begriffen werden darf. Sie bietet auch eine großartige Chance, den Arbeitsansatz neu zu erfinden, Innovation zu fördern und die Qualität des beruflichen Lebens zu verbessern. Die Herausforderung liegt darin, diesen Übergang zu managen, ohne die Individuen im Prozess zu opfern.
Dafür zeichnen sich weltweit mehrere Handlungswege ab:
- Entwicklung einer verantwortungsvollen KI-Governance, die Regulierung und Innovationsförderung kombiniert.
- Förderung einer Unternehmenskultur, die Anpassungsfähigkeit und stetiges Lernen wertschätzt.
- Investitionen in Sektoren, die qualifizierte und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.
- Einrichtung solidarischer Systeme zur Begleitung unvermeidbarer Arbeitsplatzverluste.
- Vertiefter sozialer Dialog zur Antizipation von Frustrationen und Weiterentwicklung der Gesetzgebung.
Die Erfahrungen und Umbrüche in China sind eine Warnung und zugleich ein Leitfaden für Frankreich. Obwohl die Auswirkung von KI auf die Beschäftigung dort bereits sichtbar ist, besteht für das Land noch Zeit, vorausschauend zu handeln, sich anzupassen und die digitale Revolution pragmatisch und humanistisch zu gestalten.
{„@context“:“https://schema.org“,“@type“:“FAQPage“,“mainEntity“:[{„@type“:“Question“,“name“:“Quelles sont les principales causes de la perte d’emploi liu00e9e u00e0 l’IA en Chine ?“,“acceptedAnswer“:{„@type“:“Answer“,“text“:“La perte d’emploi en Chine est principalement due u00e0 l’automatisation des tu00e2ches ru00e9pu00e9titives, u00e0 la gu00e9nu00e9ration automatique de code informatique, et u00e0 une rationalisation des effectifs encouragu00e9e par l’efficacitu00e9 accrue permise par l’intelligence artificielle.“}},{„@type“:“Question“,“name“:“La France est-elle pru00eate u00e0 affronter les impacts de l’IA sur son marchu00e9 du travail ?“,“acceptedAnswer“:{„@type“:“Answer“,“text“:“La France dispose d’un marchu00e9 du travail plus protu00e9gu00e9 et rigide, ce qui offre une certaine protection u00e0 court terme. Cependant, face u00e0 la montu00e9e de l’IA, elle doit renforcer la formation professionnelle et adapter ses politiques publiques pour limiter les risques de pru00e9carisation et de pertes d’emploi massives.“}},{„@type“:“Question“,“name“:“Quels secteurs sont les plus vulnu00e9rables u00e0 l’automatisation en France et en Chine ?“,“acceptedAnswer“:{„@type“:“Answer“,“text“:“Les secteurs comme la manufacture, les services administratifs, le du00e9veloppement logiciel, la finance, le commerce et la logistique sont les plus touchu00e9s par l’automatisation en Chine et en France, avec des degru00e9s variables selon la maturitu00e9 technologique et les spu00e9cificitu00e9s locales.“}},{„@type“:“Question“,“name“:“Comment les salariu00e9s chinois tentent-ils de s’adapter u00e0 la ru00e9volution numu00e9rique ?“,“acceptedAnswer“:{„@type“:“Answer“,“text“:“Certains salariu00e9s se forment u00e0 des mu00e9tiers difficiles u00e0 automatiser, comme la mu00e9decine traditionnelle, tandis que d’autres du00e9veloppent des compu00e9tences hybrides pour collaborer avec les IA. La reconversion et lu2019apprentissage continu sont des stratu00e9gies clu00e9s face aux bouleversements du marchu00e9 du travail.“}},{„@type“:“Question“,“name“:“Quels enseignements la France peut-elle tirer de l’expu00e9rience chinoise avec l’IA ?“,“acceptedAnswer“:{„@type“:“Answer“,“text“:“La France peut apprendre lu2019importance du2019une ru00e9gulation proactive, du2019un accompagnement ciblu00e9 des salariu00e9s, et de la mise en place du2019un systu00e8me de formation efficace, afin de transformer lu2019impact de lu2019IA en une opportunitu00e9 plutu00f4t quu2019une menace.“}}]}Was sind die Hauptursachen für den Arbeitsplatzverlust durch KI in China?
Der Arbeitsplatzverlust in China ist hauptsächlich auf die Automatisierung repetitiver Aufgaben, die automatische Codeerstellung und eine Personalrationalisierung zurückzuführen, die durch die gesteigerte Effizienz der künstlichen Intelligenz gefördert wird.
Ist Frankreich bereit, den Auswirkungen von KI auf seinen Arbeitsmarkt zu begegnen?
Frankreich verfügt über einen stärker geschützten und rigiden Arbeitsmarkt, was einen gewissen kurzfristigen Schutz bietet. Angesichts des Aufstiegs der KI muss es jedoch die berufliche Weiterbildung stärken und seine öffentliche Politik anpassen, um Risiken der Prekarisierung und massiver Arbeitsplatzverluste zu begrenzen.
Welche Sektoren sind in Frankreich und China am stärksten von Automatisierung betroffen?
Sektoren wie die Fertigung, administrative Dienste, Softwareentwicklung, Finanzwesen, Handel und Logistik sind sowohl in China als auch in Frankreich am stärksten von Automatisierung betroffen, mit unterschiedlichen Ausprägungen je nach technologischer Reife und lokalen Besonderheiten.
Wie passen sich chinesische Beschäftigte an die digitale Revolution an?
Einige Beschäftigte bilden sich in Berufen weiter, die schwer automatisierbar sind, wie der traditionellen Medizin, während andere hybride Kompetenzen entwickeln, um mit KI zusammenzuarbeiten. Umschulungen und kontinuierliches Lernen sind Schlüsselstrategien im Angesicht der Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt.
Welche Lehren kann Frankreich aus der chinesischen Erfahrung mit KI ziehen?
Frankreich kann die Bedeutung proaktiver Regulierung, gezielter Begleitung der Beschäftigten und der Einrichtung eines effektiven Weiterbildungssystems lernen, um die Auswirkungen von KI eher als Chance denn als Bedrohung zu transformieren.